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Eine Ausstellung mit Malereien von Yana Duga

Yana Dugas farbenprächtige Bilder, die sie mit Buntstiften oder mit Ölfarben malt, entführen die Betrachter*innen in eine Welt voller Ausdruckskraft und Emotion. Der Stil wirkt schlicht und an Kinderzeichnungen erinnernd, doch die Figuren sind klar durchdacht. Ihre beiden Protagonisten, Flauschi und Krokodil, stehen symbolisch für Fragen nach Identität und persönlicher Situation. Ihre Werke zeigen die zwei Figuren, wie sie in alltäglichen Situationen miteinander interagieren – beim Gespräch, im Spiel oder in einem Moment stiller Nähe. Doch das Alltägliche verwandelt sich in ihren Bildern in etwas Geheimnisvolles: Hinter den scheinbar einfachen Szenen entfaltet sich eine vielschichtige, beinahe traumhafte Atmosphäre, in der Realität und Fantasie ineinanderfließen.

Ihre Gedanken und zeichnerischen Ausflüge sind wild und ungebändigt, leuchtend und voller Energie. Mit kräftigen Farben, starken Linien und einer Prise Ironie erschafft Yana Duga Bilder, die plakativ wirken und zugleich dem Publikum viel Raum für eigene Assoziationen und Interpretationen lassen: Zwischen Farbe, Form und Emotion entsteht ein lebendiger Dialog, der weit über die Oberfläche hinausgeht.

(c) Yana Duga

Yana Duga wurde 1982 in Russland geboren und studierte dort Medizin und Sozialarbeit. Seit 2014 lebt sie in Schorndorf bei Stuttgart, ist Mitglied des örtlichen Kunstvereins und zeigt ihre Arbeiten seit 2015 regelmäßig in Ausstellungen. In Deutschland studierte sie Malerei in Stuttgart. Für ihre Diplomarbeit illustrierte sie 18 Artikel des deutschen Grundgesetzes in großformatigen Bildern. Anschließend erweiterte sie ihr künstlerisches Spektrum mit dem Studiengang „Visuelle Kommunikation“ an der Hochschule für Gestaltung in Pforzheim.

„Kunst braucht Krisen! Ohne Krisen müssen Künstlerinnen sich selbst in eine Krise begeben, um produktiv zu sein. Satt, zufrieden und glücklich zu sein ist nicht progressiv. Kunst ist ein Spiegelbild der Gesellschaft, Künstlerinnen betrachten ihre Umgebung kritisch… meine Bilder zeigen, wie absurd und verrückt die Welt ist.“

Eintritt frei

  • Fr

    30.01.2026
    19:00 Uhr