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Monodrama von Mahabad Qaradaghi

In der Übersetzung aus dem Kurdischen von Nigar Hisab

Asrin, die Protagonistin kommt aus dem zerteilten Kurdistan und ist als Gastsprecherin zu einer Friedenskonferenz eingeladen. Während der Vorbereitungen für ihre Rede ruft sie Ereignisse und Erinnerungen auf. Sie durchlebt erneut mehrere Kriegstragödien aus ihren vorherigen Leben von denen sie keine überlebt hat. In die Betrachtung des Wesens der Zeit, dem Sinn des Lebens und die Schicksalhaftigkeit der Namensgebung vertieft, sinniert sie über ihre Namen. Asrin, ist der Name, den sie von anderen bekommen hat und bedeutet Träne…

Ein gefühlvoll ausgestatteter Monolog voller Tiefe und Relevanz, voller Sehnsucht nach Glück und Frieden, begleitet von einer berührenden Performance.

Die Autorin, Dichterin und Friedensaktivistin Mahabad Qaradaghi, geboren in Südkurdistan verstarb 2020 an den Folgen der Corona Pandemie. Kurz vor ihrem Tod schrieb und widmete sie dieses Stück ihrer kurdischen Freundin, Schauspielerin und Friedensaktivistin Fermesk Mustafa Abdolrahman.

Text: Mahabad Qaradaghi
Schauspiel: Fermesk Mustafa Abdolrahman
Performance: Magda Agudelo
Regie und Dramaturgie: Dahab Paulos

Eintritt: € 15,– (erm € 13,– / € 10,–)

  • Fr

    10.03.2023
    20:00 Uhr

  • Sa

    11.03.2023
    20:00 Uhr